Jahreshauptversammlung März 2011

Wald und Wild
Trophäenschau und Jahreshauptversammlung des Hegerings Brilon
Zur Eröffnung der Mitgliederversammlung des Hegerings Brilon erklangen am Samstag, den 19.03.2011 in der Schützenhalle in Hoppecke die Jagdhörner des Hegering - Bläsercorps. Besonders willkommen hieß der Hegeringsleiter Volker Kraft den Bürgermeister der Stadt Brilon Franz Schrewe, den Vorsitzenden der Kreisjägerschaft Hochsauerland Christoph Bernholz und den Leiter vom Stadtforst Brilon Dr.Gerrit Bub.
Christoph Bernholz referierte ausführlich über wichtige Themen wie die Fütterungsverordnung, das Landesjagdgesetz und die Jagdsteuer.
Volker Kraft blickte auf die Ereignisse des vergangenen Jahres zurück. Er erwähnte die Einführung der rollenden Walschule der Kreisjägerschaft mit dem Standort in Brilon. Mehr als 20.000 Euro wurden investiert. Die Grundfinanzierung stellten die Kreisjägerschaft und die Wildtier- und Biotopschutzstiftung NRW sicher. Den Löwenanteil der erforderlichen Mittel wurde aber über Spenden von Unternehmen aus Brilon und durch ehrenamtliche Tätigkeit finanziert. Standort der „Rollenden Waldschule“ ist bei der Fa. Vogel am Nehdener Weg. Die „Rollende Waldschule“ kann zukünftig kostenfrei über Peter Vogel als Obmann der Rollenden Waldschule von Schulen, Kindergärten und zu Veranstaltungen gebucht werden. Außerdem berichtete er über die Enttäuschung der Jägerschaft über die Zusammenarbeit mit dem Stadtforstbetrieb und der Stadt Brilon. Es geht nur mit Wald und Wild nicht Wald vor Wild. Auch das Schreiben der drei Bürgermeister aus Warstein, Rüthen und Brilon an den zuständigen Minister Remmel hat nicht nur bei den Jägern aus der Region, sondern auch beim Hochsauerlandkreis, Kreisjägerschaft und Landesjagdverband heftige Reaktionen ausgelöst.
Im Anschluss an den detaillierten Kassenbericht des Schatzmeisters Bernhard Hohmann fand die Besprechung und Bewertung der Hegeschau durch den stellvertretenden Kreisjagdberater Fritz-Ulrich Hammerschmidt reges Interesse. Der Hegering Brilon besteht aus 41 Revieren mit rund 19.890 Hektar Fläche.Im vergangen Jagdjahr wurden in den Jagdrevieren insgesamt 761 Rehe erlegt.
Eine Steigerung des Abschusses um 26 % im Vergleich zu vielen Jahren vorher zeigt, das die Jäger Ihrer Verantwortung bewust sind und das sie versuchen die Wildbestände gerade auf den neu angepflanzten Kyrill -Flächen sehr gering zu halten.
Die Trophäen von 295 Böcken wurden von einer Bewertungskommission nach Alter und Qualität begutachtet. Wolfgang Götze erhielt für den in Altenbüren-Feld erlegten Rehbock die Goldmedaille. Silber erzielte Peter Kraft für den im Revier von Graf Spee erlegten Rehbock und die Bronzemedaille ging an Peter Pesic aus dem Revier Scharfenberg-Feld. Insgesamt ist die Strecke in der Altersstruktur sowie auch in den Stückzahlen zufrieden stellend.
Dann standen Ehrungen an: Gisbert Kleinschmidt erhielt vom Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen die Verdienstnadel in Bronze für die langjährigen Verdienste im Hundewesen im Hegering Brilon und Bernd Lahme die Bläserverdienstnadel in Bronze für langjährige Mitgliedschaft im Bläserchor des Hegering Brilon. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Peter Böhm, Ludger Hogrebe, Hans-Jürgen Pannhorst, Günter Lahme und Karl-Josef Leikop und für 40 Jahre Mitgliedschaft Rainer Görge, Gisbert Kleinschmidt, Winfried Muffert, Bernhard Schulte, Karl-Werner Klaholz und Klemens Walters geehrt. Für 50 Jahre Treue wurde Theo Schreckenberg und für 60 Jahre Franz Hillebrand, Remstoß, ausgezeichnet.